Autor*innen: Zeh, J.; | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 33 | Heft: 1 | Seiten: 36 bis 37 | Erscheinung: 01.01.2008 | DOI: 10.3936/docid101237
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Abstract
Die Diagnose vorab. Sie lautet: Erosion des demokratischen Denkvermögens im fortgeschrittenen Stadium. Symptome: Scheinlogik auf Seiten der politischen Akteure; Indifferenz bis zum politischen Autismus bei den Bürgern. Krankheitstypische Äußerungen von infizierten Personen: „Der Rechtsstaat muss verteidigt werden, aber in Zeiten wie diesen hat Sicherheit Vorrang (ein eifriger Minister). Oder: „Dann sollen sie halt Festplatten scannen das betrifft ja nicht Leute wie mich, die nichts zu verbergen haben* (ein unbescholtener Bürger). Verbreitungsgrad des Syndroms: epidemisch.
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