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Psychiatrie am Beispiel USAEin Beitrag zur Psychiatriediskussion

Autor*innen: Stern, S.;   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 2   |   Heft: 1   |   Seiten: 26 bis 28   |   Erscheinung: 28.10.1977   |   DOI: 10.3936/docid110126


Abstract

Das es mit der psychiatrischen Versorgung und ihren Heilmethoden in der BRD und Westberlin nicht zum Besten bestellt ist, das hat die Diskussion deutlichst gezeigt. Ja, viele von uns stellen fest, daß die Psychiatrie in der bei uns praktizierten Form die gesellschaftliche soziale und politische Ordnung mit aufrechterhält. Es liegt nahe, den Vergleich mit der Sowjetunion zu ziehen, wo die Psychiatrie noch deutlicher als hier vor allem auch die Aufgabe hat, politisch oder sozial Andersdenkende als geistig krank oder verwirrt darzustellen. In einer amerikanischen linksliberalen Zeitschrift (Seven Days vom 23. Mai 1977)wurde der Begriff des amerikanischen Dissidenten geprägt und in einem Artikel dazu die Funktion der Psychiatrie untersucht. Die Parallelen sind erschreckend deutlich. Wir sehen daher diesen Artikel (in der Übersetzung und Bearbeitung von einer Freiburger Gruppe) als einen Beitrag zur Erweiterung und Internationalisierung der Psychiatrie-Kritik.


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