Autor*innen: Craber-Dünow, M.; | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 36 | Heft: 11 | Seiten: 30 bis 32 | Erscheinung: 01.11.2011 | DOI: 10.3936/docid129037
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Abstract
Der Heimalltag war normiert und orientierte sich ebenfalls an den Abläufen in Krankenhäusern. Wer morgens gerne etwas länger schlafen wollte, hatte Pech gehabt. Auch an eine abendliche Bettruhe zu einer in unserer Gesellschaft für Erwach-sene üblichen Zeit war nicht zu denken, denn nach dem verfrühten Abendessen um 17.00 Uhr wurden die Bewohnerinnen bereits zu Bett gebracht. Aktivitälenangebote beschränkten Sich bestenfalls auf eine Runde „Mensch-ärgere-Dich-nicht in der Woche. Die Mahlzeiten stellten damit meist die einzige Abwechslung im Tagesablauf dar, obgleich sie ebenfalls starren Regeln folgten: So gab es pünktlich um 8.00 Uhr zum Frühstück Malzkaffee und ein oder zwei Brötchen mit Marmelade welche Sorte, bestimmte die Küche.
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