Autor*innen: Hielscher, V.; Kirchen-Peters, S.; Nock, L.; | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 38 | Heft: 1 | Seiten: 43 bis 45 | Erscheinung: 01.01.2013 | DOI: 10.3936/docid139767
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Abstract
Viele Diskussionen über die Aufwertung von Pflegeberufen drehen sich um den Begriff der „Wertschätzung. Doch in der Realität spielen weniger ideelle Werte als harte Zahlen eine prägende Rolle. Im wissenschaftlichen und be-rufspolitischeri Diskurs wird dies seit einiger Zeit unter dem Begriff der „Ökonomisierung ge-fasst. Damit ist der Umstand gemeint, dass seit den 1990er Jahren weite Bereiche der Sozial-und Gesundheitsdienstleistungen zunehmend marktförmigen, an Effizienz und Kostenbegrenzung orientierten Steuerungsmechanismen unterworfen werden. Im Management der Einrichtungen halten betriebswirtschaftliche Instrumente und eine flexiblere Personalpolitik Einzug. Auch das Arbeitshandeln der Fachkräfte wird in wachsendem Maße durch Aspekte der Zeitund Kostenersparnis geprägt.
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