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Alzheimer: Wo steht die Forschung?

Autor*innen: George, D. R.; Whitehouse, P. J.;   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 39   |   Heft: 5   |   Seiten: 26 bis 29   |   Erscheinung: 01.05.2014   |   DOI: 10.3936/docid150191


Abstract

Es ist nicht mehr allzu lange hin, bis sich der Todestag Alois Alzheimers im Jahr 1915 zum 100. Mal jährt. Und noch immer erweist sich die Erkrankung, die seinen Namen trägt, als eine dem Wandel unterworfene Vorstellung. In den vergangenen Jahren haben wir erlebt, wie eine ganze Anzahl großer Erprobungen von Alzheimer-Medikamenten fehlgeschlagen ist. Im gleichen Zeitraum hat eine Serie von Forschungsergebnissen die heterogene, multi-faktorielle und altersbedingte Natur der Alzheimer-Demenz zweifelsfrei geklärt. Diese Entwicklungen haben nicht nur die herrschende Theorie über die Krankheitsursachen infrage gestellt, sondern auch die Art und Weise verändert, wie wir den Zustand namens Alzheimer verstehen, klassifizieren und untersuchen, von dem laut offiziellen Angaben weltweit 44 Millionen Menschen betroffen sind.


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