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Ein Weg zur Selbstermächtigung

Autor*innen: Zemp, M.;   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 40   |   Heft: 1   |   Seiten: 40 bis 42   |   Erscheinung: 01.01.2015   |   DOI: 10.3936/docid155705


Abstract

Die Hebamme hat auch in Deutschland eine Schlüsselrolle in der Begleitung von traumatisierten schwangeren Frauen. Sie begegnet in ihrem beruflichen Alltag, neben den Frauen, die hierzulande (sexualisierte) Gewalt erfahren oder bezeugt haben, auch denjenigen Frauen, die aus ihren Heimatländern vertrieben, die in den dort stattfindenden Kriegen oder auf der Flucht nach Europa vergewaltig wurden, die die Folter von Angehörigen mit ansehen mussten oder selbst gefoltert wurden. Da die Beziehung zwischen Hebamme und Frau oft ein „existenzielles Vertrauensverhältnis ist, kann diese Begegnung für viele Frauen den Raum öffnen, ihre schmerzhaften Erfahrungen zu erinnern oder sie mit einer Vertrauensperson zu teilen.


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BEZIEHUNG FORTBILDUNG HILFE GEWALT HEBAMME VERLETZUNG
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