Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 40 | Heft: 3 | Seiten: 32 bis 33 | Erscheinung: 01.03.2015 | DOI: 10.3936/docid157087
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Abstract
Diese Wirkstoffe gehören in die Gruppe der sogenannten Benzodiazepin-Agonisten. Es sind also Mittel, die ganz ähnlich wie die Benzodiazepine wirken bestens bekannt sind zum Beispiel die Benzodiazepin-haltigen Schlafmittel Dalmadorm®, Mogadan® oder Rohypnol® und dieselben Rezeptoren im menschlichen Gehirn ansprechen. Zu Beginn der Vermarktung der Z-Drugs Mitte der 1980er Jahre wurde gemutmaßt, dass diese Mittel deutlich seltener zur Abhängigkeit führen. In der Zwischenzeit liegen allerdings Studien vor, die diese unerwünschte Wirkung als ähnlich groß wie bei den Benzodiazepinen einstufen (Glaeske & Holzbach, 2013). Die lang andauernde und ununterbrochene Einnahme von Benzodiazepinen und Z-Drugs (mehr als zwei Monate) ist daher in jedem Fall mit dem hohen Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung verbunden.
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