Autor*innen: Eisenreich, S.; | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 40 | Heft: 7 | Seiten: 12 bis 13 | Erscheinung: 01.07.2015 | DOI: 10.3936/docid160276
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Abstract
Diagnosen sind ein Name für ein unbekanntes Drama. Dieser Satz Thure von Uexkülls, dem Nestor der Psychosomatischen Medizin in Deutschland, stand als Leitsatz über der diesjährigen AIM-Jahrestagung. Die Frage war, wie Diagnosen überhaupt zustande kommen, was sie bedeuten und welche Implikationen sie mit sich bringen. Werner Geigges, Sprecher des AIM-Vorstands, sagte dazu: „Thure von Uexküll weist in seinem Zitat darauf hin, dass Diagnosen Namen sind, d.h. Wirklichkeitskonstrukte, nicht aber Krankheiten. Der Diagnoseschlüssel ICD-10 aber kennt keine Konstrukte, er ist betont atheoretisch.
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