Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 40 | Heft: 11 | Seiten: 38 bis 39 | Erscheinung: 01.11.2015 | DOI: 10.3936/docid162811
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Abstract
Im Jahr 1909 erschien in Deutschland ein Buch, das durch seinen reißerischen Titel Aufsehen erregte: „Dornenpfade der Barmherzigkeit. Aus Schwester Gerdas Tagebuch, herausgegeben von Schwester Henriette Arendt. Dieser tagebuchartig verfasste Roman beschreibt die beruflichen und privaten Erlebnisse einer jungen Krankenschwester, die voller Idealismus in ihren Beruf einsteigt. Über einen Zeitraum von sieben Jahren (1896-1903) erlebt „Schwester Gerda von Anfang an Konflikte mit verschiedenen Oberinnen, Mitschwestern und Privatpatienten. Sie beobachtet, wie ihr bekannte Schwestern dem physischen und psychischen Druck in der Pflege nicht standhalten, und erkrankt selbst mehrfach. Schließlich muss sie, finanziell am Ende und beruflich, persönlich und sozial gescheitert, die Arbeit als Krankenschwester aufgeben.
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