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Und jetzt wird in die Hände gespuckt...

Autor*innen: Schmidt, B.;   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 42   |   Heft: 11   |   Seiten: 24 bis 26   |   Erscheinung: 01.11.2017   |   DOI: 10.3936/docid179541


Abstract

Das Ideal vom „präventiven Selbst ist Teil der neoliberalen Gesellschaftsidee, der zufolge eine Gesellschaft am besten funktioniert, wenn staatliche Zuständigkeiten möglichst minimiert und private Zuständigkeiten möglichst maximiert sind. Der neoliberale Minimalstaat braucht emsige Bürgerinnen, die ihr Leben in die eigenen Hände nehmen und möglichst unabhängig von staatlicher Unterstützung bleiben.’ Gesundheit unter neoliberaler Perspektive wurde vom schicksalhaften Glück zum individuellen Potenzial, das in jedem Menschen schlummert und sich voll entfaltet, wenn man sich genügend anstrengt.“ Gesundheitsvorsorge als private Pflicht mit der klassischen WHO-Gesundheitsförderung, die auf biopsychosoziales Wohlbefinden und gesamtgesellschaftliche Verantwortung setzt, hat das nur noch wenig gemein.


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