Autor*innen: Schacke, C.; | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 43 | Heft: 3 | Seiten: 38 bis 40 | Erscheinung: 01.03.2018 | DOI: 10.3936/docid181773
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Abstract
Die familiale Pflege ist heute von großer Bedeutung. 2015 waren 2,9 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Von ihnen wurden 73 Prozent zu Hause versorgt. Über 1,3 Millionen Pflegebedürftige wurden allein durch Angehörige oder weitere Bezugspersonen betreut, bei 692.000 erfolgte die Pflege ergänzend oder ausschließlich durch ambulante Pflegedienste.* Auch wenn für Deutschland keine repräsentativen Daten vorliegen, lässt die Zusammenschau verschiedener, methodisch anspruchsvoller Studien annehmen, dass familiale Pflegesettings, in denen verschiedene Formen der Misshandlung und Vernachlässigung eine Rolle spielen, kein seltenes Phänomen darstellen.
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