Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 43 | Heft: 11 | Seiten: 34 bis 37 | Erscheinung: 01.11.2018 | DOI: 10.3936/docid186428
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Abstract
Vor etwas mehr als 20 Jahren beobachtete Bud Hammes, ein Ethiker eines Krankenhauses in La Crosse (USA), wie verzweifelte Angehörige an den Betten ihrer Lieben standen und sich fragten, welche Therapie nun die Richtige wäre. Was hätte sie oder er in dieser Situation gewollt? Wie sollten sie entscheiden, ohne im Nachhinein mehr Leid durch die Folgen ihrer Entscheidung hervorzurufen? Leider hatten sie es häufig versäumt, mit ihren Angehörigen zu sprechen, die Thematik wirkte zu weit weg, auch weil sie weit weg sein sollte. Das Tabu wirkte aber nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch bei den Professionellen des Gesundheitssystems. Kommt Ihnen das bekannt vor? Es scheint, dass weder ein Ortswechsel nach Europa noch die 20 Jahre Zeitdifferenz viel bewegt haben.
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