Autor*innen: Wagner, W.; | Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 44 | Heft: 1 | Seiten: 18 bis 20 | Erscheinung: 01.01.2019 | DOI: 10.3936/docid187285
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Die Pflegenoten sollten signalisieren, wie gut die Menschen aufgehoben sind. Doch es kam anders. Würde der echte TÜV so arbeiten, würde in Deutschland kein einziges Auto aus dem Verkehr gezogen, im Gegenteil. Jedes noch so marode Auto stünde als glänzendes Musterbeispiel für Verkehrssicherheit da. Denn die Selbstverwaltung aus Kassen und Pflegeanbietern hatte das Bewertungssystem so ausgestaltet, dass jede Einrichtung Bestnoten bekam. Im Oktober 2018 lag die Durchschnittsnote beim Pflege-TÜV bei 1,2. Dass das kein Anlass für Euphorie ist, sondern eher für pflegebedürftige und Angehörige sollen ab dem kommenden Jahr einen klareren Einblick in die Qualität von Heimen und ambulanten Diensten bekommen. Entsprechende Vorschläge von Experten liegen auf dem Tisch. Beschlossen wurde die Reform zusammen mit dem Gesetz, das die Personalsituation der Pflege in Kliniken und Seniorenheimen verbessern soll.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.