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Wahl oder Pflicht?

Autor*innen: Wagner, W.;   |   Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt   |   Jahrgang: 44   |   Heft: 5   |   Seiten: 20 bis 22   |   Erscheinung: 01.05.2019   |   DOI: 10.3936/docid189565


Abstract

Die Zahlen des Robert Koch-Instituts wirken besorgniserregend: Anfang April meldete das staatliche Institut für Infektionskrankheiten 236 Masernfälle für 2019, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur 31. Besonders auffällig sind die Daten in Nordrhein-Westfalen mit 92 Fällen (versus 11 im Vorjahr) und auch in Bayern (30, Vorjahr: 2), Baden-Württemberg (36, Vorjahr: 8) und Niedersachsen (31, Vorjahr: 6). An einzelnen Orten führte dies zu drastischen Reaktionen: Kindern ohne Masernimpfung wurde der Zugang zu einer Kita verwehrt, in einer Schule in SchleswigHolstein durften drei Schüler keine Abiturprüfung schreiben, weil sie keinen Impfschutz nachweisen konnten. Zuvor waren zwei Schüler an Masern erkrankt, die anderen Gymnasiasten wurden daraufhin nach Hause geschickt. Der Fall machte bundesweit Schlagzeilen. Die Masernstatistik löste auch eine gesundheitspolitische Initiative aus.


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