Zeitschrift: Dr. med. Mabuse, Frankfurt | Jahrgang: 44 | Heft: 7 | Seiten: 14 bis 15 | Erscheinung: 01.07.2019 | DOI: 10.3936/docid190671
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Abstract
Seit Herbst 2018 liegt ein neues Konzept zur Beurteilung stationärer Pflegequalität vor. Um es vorwegzunehmen: Das Instrument ist darauf ausgerichtet, für klare Sicht beim Verbraucher zu sorgen. Aber es belastet Altenpflegerinnen deutlich mehr. Sie werden noch mehr Zeit an Schreibtischen verbringen, statt sich den Bewohnern zu widmen. In einer aktuellen Umfrage gaben 97 % von 720 Befragten* an, dass die Anforderungen an Altenpflegekräfte seit Einführung des Pflegestärkungsgesetzes (PSG) II gestiegen seien. 89 % sagten, dass seither mehr Bewohner mit hohem Pflegeaufwand in den Einrichtungen betreut würden, 91 % finden es schwieriger als früher, eine qualitativ hochwertige Pflege zu gewährleisten. Trotz der besorgniserregenden Realität müssen Altenpflegeeinrichtungen das neue System ab Herbst 2019 einführen.
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