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Sorge oder Care-Arbeit in Zeiten von Corona

Autor*innen: Hellige, Prof. Dr. B.   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 22   |   Heft: 5   |   Seiten: 15 bis17   |   Erscheinung: 11.05.2020   |   DOI: 10.3936/docid196777


Abstract

Durch die Corona-Krise zeigt sich, wie bedeutsam gelebte Care-Praktiken sind und wie aktuell das Care-Verständnis von J. Tronto ist. Trontos Verständnis fußt auf einer feministischen, moralischen und politischen Perspektive. Sie bietet Lösungsansätze für ein heutiges, zukünftig noch sichtbareres Problem westlicher Gesellschaften: Der wachsende Anteil alter Menschen und Menschen mit Handicap benötigt Sorgearbeit, damit einher geht eine stärkere Nachfrage nach Menschen, die diese Sorgeleistungen erbringen wollen und können. Es geht schon heute, aber in Zukunft noch drängender nicht nur um Fragen der Vereinbarkeit von Kindern mit Berufsarbeit, sondern auch um die Vereinbarkeit von Sorgearbeit für behinderte und pflegebedürftige Menschen mit beruflicher Arbeit.


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