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Kognitive Einschränkungen und psychische Problemlagen von Bewohnern in Tiroler Wohnund Pflegeheimen und deren Berücksichtigung bei der Pflegegeldeinstufung in Österreich – Eine Pilotstudie

Autor*innen: Daniela Deufert, Elisabeth Kendlbacher, Monika Lechleitner, Elfriede Fritz   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 13   |   Heft: 12   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.12.2010   |   DOI: 10.3936/1052


Abstract

Die Einschätzung der Pflegebedürftigkeit bei der Pflegegeldbegutachtung in Österreich erfolgt derzeit durch ein ärztliches Gutachten. Bei dieser Einschätzung finden vor allem körperliche Funktionsstörungen Beachtung. Ziel der vorliegenden Untersuchung war die Erfassung und Darstellung kognitiver Einschränkungen und psychischer Problemlagen von Bewohnern in Tiroler Wohnund Pflegeheimen und deren Berücksichtigung bei der Pflegegeldeinstufung in Österreich. Die Einschätzung erfolgte mit dem Alternativen Begutachtungsverfahren zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit (ABV) bei 126 Bewohnern in vier ausgewählten Wohnund Pflegeheimen in Tirol. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass bei der derzeitigen Einschätzung zur Pflegegeldeinstufung in Österreich die kognitiven Einschränkungen und psychischen Problemlagen der Bewohner nicht ausreichend berücksichtigt werden.


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