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Durch Problemorientiertes Lernen zu mehr Kompetenzorientierung in der Hochschulbildung – Ein Projekt im Bachelorstudiengang Pflege an der Fachhochschule Hannover

Autor*innen: Monika Stöhr   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 13   |   Heft: 11   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.11.2010   |   DOI: 10.3936/1050


Abstract

Beim Problemorientierten Lernen handelt sich um eine Lernmethode, die das selbstgesteuerte Lernen – in Kleingruppen und durch Selbststudium – anhand von möglichst authentischen beruflichen Problemsituationen in den Mittelpunkt stellt. Die Bearbeitung der Problemsituationen erfolgt in einem strukturierten Prozess, dem sogenannten „Siebensprung“, der die Studierenden von einem vorläufigen Problemverständnis über die Problembearbeitung zu einer Problemlösung bzw. zu einem vertieften Problemverständnis führt. Dieser Lernprozess beinhaltet dabei Phasen des gemeinsamen und des individuellen Lernens, berücksichtigt also sowohl den Teamgedanken als auch das eigenverantwortliche Handeln. Darüber hinaus ermöglicht die Arbeit mit realitätsnahen Problemsituationen praxisnahes und fächerübergreifendes Lernen, was wiederum die Anwendung des erworbenen Wissens im Berufsalltag erleichtert. Damit trägt das problemorientierte Lernen dazu bei, die im Bologna-Prozess angestrebte Berufsfeldorientierung des Studiums zu gewährleisten. Gleichzeitig berücksichtigt es die von der Hochschulrektorenkonferenz geforderte Qualitätsverbesserung der Lehre, die u. a. durch studierendenzentrierte Lehrund Lernmethoden erreicht werden soll, die die Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Lernenden betonen und dadurch den Kompetenzerwerb unterstützen.


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