Autor*innen: Knoll M., Oltmanns P., Goroncy-Bermes P., Wienke A., Borneff-Lipp M. | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 13 | Heft: 9 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.09.2010 | DOI: 10.3936/1038
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Abstract
Im Rahmen infektionsepidemiologischer Forschung galt es, drei Modelle des Theorie-Praxis-Transfers, nämlich die Konzepte der zeitnahen Wissensverbreitung (Mediatorenkonzept), der optischen Visualisierung (Semmelweis-Kampagne) und der individuellen Betreuung (Individualberatung) experimentell bezüglich ihrer Wirksamkeit zu untersuchen. In einem Krankenhaus (500 Betten) in Mitteldeutschland wurde hierzu anhand umfangreicher Probenahmen (n = 2.254) der hygienische Ist-Zustand ermittelt, um im Nachgang die Wirksamkeit durchgeführter Interventionen im randomisierten Fall-Kontroll-Design messen zu können. Die qualitative und (semi-)quantitative Keimbesiedelung von Oberflächen (n = 1749) bzw. von Händen des Personals (n = 505) sollte hierbei als Indikator dienen. Neben der teilnehmenden Beobachtung (n = 256) kamen weitere qualitative und quantitative Messinstrumente zum Einsatz. Zur Signifikanztestung wurden u. a. der Vierfelder-Chi-Quadrat-Test auf Homogenität bzw. Unabhängigkeit sowie der McNemar-Test auf Symmetrie verwandt. Zur Reduktion des logischen Fehlers (Bias) erfolgte die Bonferroni-Korrektur für multiples Testen.
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