Autor*innen: Gordan Lasic, Maria Kitzmantel, Katrin Book, Alexander Pröbstl, Sabrina Ahlfeld, Anette Thoke-Colberg, Margarete Landenberger | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 13 | Heft: 4 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.04.2010 | DOI: 10.3936/docid200074
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Abstract
Patienten mit onkologischer Grunderkrankung und Chemotherapie sind häufig mit Nebenwirkungen der Behandlung konfrontiert. Pflegerische Interventionen zur Linderung dieser Symptome sind notwendig, diese werden jedoch nicht immer von einer strukturierten Erfassung der beobachteten Nebenwirkungen begleitet. Ziel der Studie war es, die Erhebung dieser unerwünschten Begleiterscheinungen mittels der CTCAE-Skala (Common Terminology Criteria for Adverse Events, Version 3.0 des Cancer Therapy Evaluation Program, 2003) durchzuführen, um ihre Eignung für die pflegerische Dokumentation zu testen. Ebenso sollten Häufigkeit und Verlauf der beobachteten Nebenwirkungen beschrieben werden. Diese nicht randomisierte, prospektive Studie wurde am Klinikum rechts der Isar über einen Zeitraum von drei Monaten im Jahr 2004 durchgeführt. Die Befragung von 75 Patienten erfolgte auf drei hämato-onkologischen Stationen. Die Ergebnisse zeigen eine Rangordnung beobachteter Nebenwirkungen, angeführt von Fatigue als häufigste, gefolgt von Hauttrockenheit, Appetitmangel, Geschmacksveränderung und Übelkeit. Die CTCAE-Skala (2003) zeigte sich als im pflegerischen Klinikalltag gut integrierbares Messinstrument.
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