Autor*innen: Elisabeth Kendlbacher, Elfriede Fritz, Daniela Deufert | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 13 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.01.2010 | DOI: 10.3936/docid200103
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Abstract
Schmerzen sind ein weitverbreitetes Problem bei Krankenhauspatienten und die Pflegediagnose „Schmerz“ wird sehr häufig gestellt. Ein adäquates Schmerzmanagement kann Patienten Schmerzen und deren Folgen ersparen. Das Ziel dieser Pilotstudie war die Evaluation des Schmerzmanagements bei stationären Patientinnen mit gynäkologischen Erkrankungen an einer Universitätsklinik für Frauenheilkunde. Dabei sollten die Häufigkeit, Intensität, Dokumentation, die Aufklärung zu Schmerzen und deren Therapie und die Zufriedenheit der Patientinnen mit dem durchgeführten Schmerzmanagement erfasst werden. Die Datenerhebung erfolgte als standardisierte Befragung mit einer modifizierten Version des American Pain Society – Patient Outcome Questionnaire. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt eine hohe Schmerzprävalenz und einen negativen PMI bei 54,5% (n=66) der Patientinnen, der auf eine inadäquate Schmerztherapie hinweist. Zudem wurden Schmerzen nicht systematisch erfasst und folglich konnte keine adäquate Schmerztherapie erfolgen. Obwohl nicht alle Patientinnen die entsprechende Schmerztherapie erhielten, war trotzdem ein Großteil mit dem Schmerzmanagement, mit der Reaktion des Pflegepersonals oder der Ärzte nach Schmerzäußerung zufrieden. Für ein optimales Schmerzassessment und Schmerztherapie wird die Implementierung eines Schmerzstandards empfohlen.
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