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Bewusstseinszustand der Pflegekraft während einer empathischen Wahrnehmungsleistung – Bedeutung der Wahrnehmung in der Pflege und Förderung der Empathiefähigkeit durch bewusste Ausrichtung des körperlichen und psychischen Zustandes

Autor*innen: Markus Köhl, Eduard David   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 13   |   Heft: 1   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.01.2010   |   DOI: 10.3936/docid200107


Abstract

Die Veränderung der Hirnaktivität und der vegetativen Funktionen während eines erweiterten Wahrnehmungseindrucks sind Thema einer Forschungsarbeit an der Universität Witten-Herdecke. Es konnte festgestellt werden, dass der Einfluss von Entspannung die Wahrnehmungsfähigkeit vertieft. Die Ergebnisse der Arbeit lassen sich zur Erörterung der Qualität einer Pflege-Patientenbeziehung hierauf übertragen. Eine empathische, subtilere Wahrnehmung für den Patienten steht für eine Verbesserung der Qualität, wobei Bedürfnisse und Ressourcen des Patienten samt seiner Situation umfassender erkannt werden. Die Pflegefachkraft gewinnt darüberhinaus an Kompetenz, wenn sie sich selbst besser empfinden und wahrnehmen kann, sei es durch ein intensiveres eigenes Körperempfinden oder durch fühlbare eigene Emotionen. Durch das Erleben des eigenen Leibes ist sie imstande ihre eigene Situation zu erkennen und sich mental auf die Pflegearbeit vorzubereiten. Durch eine bewusst gestaltete Beziehung kann die Pflegekraft ein vertrauensvolles Klima schaffen, in dem Ressourcen geweckt werden, die den Patienten in der Auseinandersetzung mit der Situation von Erkrankung oder des Gesund-Werdens stärken.


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