Autor*innen: Claudia Wenzel, Sabine Pleschberger | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 12 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.10.2009 | DOI: 10.3936/docid200124
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Abstract
Sterben und Tod sind seit Ende der 60er Jahre, nicht zuletzt durch die Pionierarbeit von Elisabeth Kübler-Ross, zu einem Gegenstand für wissenschaftliche Forschung und Theoriebildung geworden. Dennoch werden in den Lehrbüchern der Pflege und Medizin im deutschsprachigen Raum kaum andere Arbeiten, als das bekannte Modell der fünf Phasen rezipiert. Vor diesem Hintergrund wurde eine Literaturanalyse durchgeführt und versucht, die bisher entwickelten theoretischen Konzepte zu systematisieren. Das Ergebnis sind eine Reihe aus verschiedenen Disziplinen stammenden Theorien: Stufenbzw. Phasenmodelle des Sterbens, Sterben als sozialer Prozess, Aufgabenbezogener Ansatz zur Bewältigung des Sterbeprozesses und Bindungstheoretischer Ansatz des Sterbens. In sämtlichen der vorgestellten Theorien werden kaum Bezüge zu benachbarten Disziplinen hergestellt bzw. fehlt es insgesamt an einer interdisziplinären Diskussion. Nicht zu letzt deshalb ist es wichtig, nicht einen einzigen Ansatz als den richtigen oder wahren zu identifizieren. Vielmehr gilt es die jeweiligen Stärken und Schwächen der Theorien zu reflektieren und letztere in der Verschränkung ihrer theoretischen Ansätze für die Praxis nutzbar zu machen. Möglichkeiten dafür werden im Kontext von Pflegepädagogik ebenso gesehen wie der Reflexion von Pflegepraxis im Kontext verschiedener Aspekte von Qualitätsentwicklung.
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