Autor*innen: Christine Dörge | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 12 | Heft: 6 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.06.2009 | DOI: 10.3936/docid200147
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Abstract
Der Begriff der »professionellen Pflege« ist inzwischen fester Bestandteil im Sprachgebrauch beruflich Pflegender. Welche Bedeutung(en) verbinden sich aber mit der Verwendung des Wortes professionell? Aus professionssoziologischer Perspektive sind mehrere Antworten möglich. Mit dem gesellschaftlich wachsenden Bedarf an Pflegeleistungen steigen die Anforderungen und Erwartungen an Qualifikationen und Kompetenzen von Pflegenden. Vor diesem Hintergrund erfährt die Art und Weise der Berufsausübung, das spezifische Handeln der Pflegenden in alltäglichen Pflegesituationen besondere Bedeutung. Die Ergebnisse der vorliegenden qualitativ-empirisch durchgeführten Studie lassen aufhorchen. Es zeigt sich: professionelles Pflegehandeln im Alltag bildet die Ausnahme, die Mehrheit der Pflegenden ist bei der Berufsausübung weit von dem Anspruch professioneller Pflege entfernt. Es besteht großer Qualifizierungsbedarf. Neben der Aufdeckung von Qualifizierungsdefiziten und -hindernissen gibt der Beitrag wichtige Anregungen und Anstöße für notwendige Professionalisierungsprozesse in der Pflege.
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