Autor*innen: Hilde Sönnichsen, Brita Ziske | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 11 | Heft: 2 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.02.2008 | DOI: 10.3936/docid200320
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Abstract
Im Folgenden werden wir zunächst einen kurzen Einblick in unseren pflegewissenschaftlichen/ pflegedidaktischen Hintergrund geben. In einem nächsten Schritt wird die pflegewissenschaftliche Basis für die Auswahl der Inhalte gelegt. Dies geschieht durch die Beschreibung des Pflegephänomens anhand des diagnostischen Prozesses, welcher die Pflegediagnose der NANDAKlassifikation zum Ziel hat. Die so entstandenen Pflegediagnosen aus der Praxis stellen für uns pflegeberufliche Schlüsselprobleme dar. In Anlehnung an Klafki versteht Darmann unter einem pflegeberuflichen Schlüsselproblem ein typisches und zentrales Problem des Berufsfeldes. Daran lassen sich allgemeine Strukturen, Widersprüche, Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge des Berufs aufzeigen und aneignen und es werden multiple Sichtweisen und Handlungsoptionen ermöglicht (vgl. Darmann 2005: 329). Anschließend wird die Entwicklung des Strukturmodells der Inhalte für die Pflegeausbildung auf Basis von Pflegediagnosen aufgezeigt. Dazu werden diese Schlüsselprobleme/Pflegediagnosen für den Unterricht übertragen und mit Inhalten und Themen gefüllt. Dieses geschieht in Anlehnung an die pflegedidaktische Heuristik von Darmann und unter Einbeziehung der beiden ersten Ebenen des FDMP Aarau. Die so gefundenen Inhalte werden auf Relevanz durch die Kriterien von Reetz und der Handlungsorientierung überprüft. Das entwickelte Strukturmodell der Inhalte für die Pflegeausbildung auf der Basis von Pflegediagnosen wird von Bedingungsfaktoren umschlossen. Durch die Entwicklung des Strukturmodells werden pflegeberufliche Schlüsselprobleme/ Pflegediagnosen didaktisch aufgearbeitet. Damit diese Schlüsselprobleme/ Pflegediagnosen nicht zusammenhangslos für die Pflegeausbildung nebeneinander stehen, muss eine übergreifende Planungsstruktur gefunden werden. Diese Planungsstruktur kann durch das Lernfeldkonzept gegeben sein.
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