Autor*innen: Renate Balsing | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 11 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.01.2008 | DOI: 10.3936/docid200337
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Abstract
Die Weiterbildung in der Gesundheitsund Krankenpflege muss reformiert werden. Neben der Erkenntnis, dass sie den Anforderungen an eine zeitgemäße Qualifizierung nicht mehr gerecht wird, sind es die veränderten Rahmenbedingungen, die eine Reform erforderlich machen. Medizinischer Fortschritt, technische Entwicklungen und neue Formen der Arbeitsorganisation haben die Arbeitsbedingungen der Pflegenden verändert. Berufliche Bildung hat diese Bedingungen zu berücksichtigen. Darüber hinaus steht das Berufsbildungssystem in Deutschland zunehmend unter dem Einfluss der Europäischen Union. Die Europäische Union strebt einen gemeinsamen europäischen Bildungsraum an. Europass, EQF und ECVET sind Instrumente zur Schaffung einer europaweiten Transparenz und Vergleichbarkeit beruflicher Qualifikation. Zurzeit werden Reformansätze zur Weiterentwicklung des deutschen Berufsbildungssystems diskutiert, die darauf zielen, die starre Lehrgangsform aufzulösen und durch eine flexible Struktur von Ausbildungsbausteinen oder Modulen zu ersetzen. Eine zukunftsfähige Organisation der Weiterbildungen in der Gesundheitsund Krankenpflege sollte diese Entwicklungen berücksichtigen.
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