Autor*innen: Angelika Eggert, Monika Knecht Straub | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 9 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.12.2006 | DOI: 10.3936/docid200428
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Abstract
Im Lehrberuf legen wir den Fokus häufig stark auf formale Kompetenzen, wie beispielsweise einen offiziell anerkannten Bildungsabschluss. Eine Auseinandersetzung mit formal wie auch nonformal erworbenen Kompetenzen gewinnt aufgrund tiefgreifender Veränderungen in der Arbeitswelt wie etwa die zunehmende Globalisierung oder die abnehmende Halbwertszeit von Wissen sowie auch aufgrund von Reformen im Bildungsbereich in den Gesundheitsberufen an Bedeutung. Eines der möglichen Instrumente zur Erfassung der persönlichen Kompetenzen ist das Qualifikationsprogramm zur Berufslaufbahn, das CH-QKompetenzmanagement- Modell. Dieses hat sich in der Deutschschweiz im Rahmen von Bedürfnissen nach Anerkennung, insbesondere außerberuflicher Tätigkeiten, in einem politischen Prozess entwickelt. Die im Zusammenhang mit der Kompetenzbilanzierung stehenden zentralen Begrifflichkeiten werden beleuchtet und die im Prozess zu durchlaufenden Schritte aufgezeigt. Der Prozess der bewussten Auseinandersetzung mit den eigenen Kompetenzen erlaubt einerseits eine differenzierte und individuelle Planung der persönlichen Weiterentwicklung und fördert anderseits ein selbstbewusstes Auftreten auf dem Arbeitsmarkt.
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