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Schulentwicklung

Autor*innen: Jürgen Oelkers   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 9   |   Heft: 12   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.12.2006   |   DOI: 10.3936/docid200433


Abstract

Der Ausdruck „Schulentwicklung“ bezeichnet oft nicht mehr als einen Verwaltungsweg. Gute Absichten werden in die Form von Gesetzen gebracht, nachdem sie vorher ebenso theoretisch und kontrovers diskutiert worden sind. Die Gesetze erreichen die Verwaltung, sie macht aus Gesetzen Reglemente und Erlasse, die verschiedene Ebenen passieren müssen, bevor sie in den Schulen ankommen. Die Schulen sehen sich wachsenden Bergen von Papier gegenüber, die sie auf ihre Weise bearbeiten, nämlich mit Ignoranz. Wenn das nicht möglich ist, sind die Anstrengungen um so schwächer, je weniger die Papiere etwas mit der Realität in den Schulen zu tun haben. Eine hohe Ignoranz wird Anforderungen zuteil, die nichts zur Problemlösung vor Ort beitragen und nur den Aufwand erhöhen. So gesehen sind Schulen sehr gewieft darin, Anforderungen zu unterlaufen und Erwartungen nicht zu erfüllen.


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