Autor*innen: Birgit Bielefeldt, Mechthild Noska | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 9 | Heft: 11 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.11.2006 | DOI: 10.3936/docid200440
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Abstract
Pflegecurricula steuern nicht nur die Zeit der Ausbildung im Pflegeberuf, sie haben auch darüber hinaus berufsprägenden Einfluss. Ihre Entwicklung und Nutzung sollte daher nicht unüberprüft erfolgen. In diesem Beitrag werden Auszüge eines Evaluationsinstrumentes zur vergleichenden Beschreibung und Bewertung von Pflegecurricula anhand von Curriculumdokumenten vorgestellt und seine maßgeblichen Entwicklungsschritte dargelegt. Dabei soll insbesondere verdeutlicht werden, wie die Evaluationskriterien gewonnen wurden und wie sie sich für ein Pflegecurriculum, bei dem die Aspekte »berufliches Curriculum« und »Pflege« zu berücksichtigen sind, legitimieren. Implizit wird darüber auch aufgezeigt, wie ein der aktuellen Berufswirklichkeit angemessenes Pflegecurriculum aussehen kann. Somit kann das Instrument über seine Evaluationsabsicht hinaus von Pflegeschulen auch als Leitfaden für eigenes curriculares Arbeiten genutzt werden, was mit der Gesetzesnovellierung 2004 einmal mehr notwendig geworden ist.
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