Autor*innen: Benno Schanz | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 9 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.10.2006 | DOI: 10.3936/docid200445
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Abstract
Seit Jahren sind die Budgetüberschreitungen der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ein Dauerthema in den Medien. Die Budgets der Krankenhäuser werden seit Jahren nicht wirklich erhöht. Bei steigenden Kosten und zunehmendem Wettbewerb steigt der Anpassungsdruck der Kliniken enorm. Die anscheinend unvermeidbare „Kostenexplosion“ hat bereits in der Vergangenheit zu einer Reihe von gesetzlichen Maßnahmen von „Kostendämpfungsgesetzen“ geführt, die alle das erklärte Ziel hatten, die Kosten im Gesundheitssystem zu senken. Eher muss man aber davon sprechen, dass es sich um „Beitragsatzdämpfungsgesetze“ handelte, um den Anteil des Lohneinkommens, den abhängig Beschäftigte zur sozialen Krankenversicherung abführen müssen, zu bremsen. Durch die politischen Maßnahmen werden die Krankenhausbudgets seit Jahren abgesenkt. Der Verteilungskampf zwischen den Sozialkassen als auch der einzelnen Kliniken zwischen den Berufsgruppen hat dadurch an Brisanz gewonnen.
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