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Der Pflegeprozess im Kontext der Professionalisierung

Autor*innen: Berta Schrems   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 9   |   Heft: 1   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.01.2006   |   DOI: 10.3936/docid200504


Abstract

Der Pflegeprozess ist in vielen Bereichen der Pflegepraxis nicht vollständig umgesetzt, eine reine Pflichtübung, mancherorts wird sogar seine Abschaffung gefordert. Das Ziel des Beitrags ist es, mögliche Folgen und alternative Vorgehensweisen zur Abschaffung des Pflegeprozesses zu diskutieren. Ausgangspunkt des Beitrags sind zwei aktuelle Entwicklungen im Gesundheitssystem, die vielfach als Widerspruch erfahren werden. Zum einen ist dies die voranschreitende Professionalisierung der Pflege, einhergehend mit zusätzlichen Anforderungen in der Leistungserbringung. Auf der anderen Seite stehen die Forderungen von Seiten der Kostenträger und Konsumenten nach einer effizienten und kostengünstigen Pflege. Der Pflegeprozess als handlungsleitendes Prinzip spielt in beiden Entwicklungen eine zentrale Rolle. In beiden Fällen dient er dem Nachweis der Wirksamkeit von Pflegehandlungen und somit der Begründung der Notwendigkeit von Leistungen und deren finanzielle Abgeltung. Der Widerspruch zwischen Effizienzund Professionalisierungsanforderungen, so könnte man annehmen, verflüchtigt sich im Prinzip der Wirksamkeit. Dies allerdings nur theoretisch!


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ZIEL ZUSAMMENARBEIT PFLEGE EVALUATION BEOBACHTUNG ZEIT PFLEGEPROZESS AINS PROBLEM ALTERNATIVE
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