Autor*innen: Elisabeth Haslinger-Baumann, Evelin Burns | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 8 | Heft: 9 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.09.2005 | DOI: 10.3936/docid200540
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Abstract
Das Forschungsinstitut des Wiener Roten Kreuzes übernahm 2004 die Evidence-based Überprüfung der adaptierten Pflegediagnose „Bewegungseinschränkung Stufe 1-4“ aus der Arbeitshilfe zur Erstellung von Pflegeplänen in der Hauskrankenpflege. Das Ziel der Überprüfung bestand darin, die in der Pflegediagnose beinhalteten Interventionen auf wissenschaftliche Belegbarkeit zu untersuchen und eine Aussage zu treffen ob die Pflegeziele mit den überprüften Interventionen zu erreichen sind. Die nach Evidence-based Richtlinien durchgeführte Überprüfung musste nach der Recherche von über 10. 000 englischund deutschsprachigen Artikeln auf das für die Hauskrankenpflege hochbrisante Teilgebiet Sturzprävention eingeschränkt werden. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass durch Maßnahmen welche einen multifaktoriellen und multidisziplinären Zugang vor Ort repräsentieren, die hohe Sturzrate der älteren Klientinnen der Hauskrankenpflege positiv beeinflusst werden kann. Ein wesentlicher Anteil der Maßnahmen kann durch die Gesundheitsund Krankenpflegeperson im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Hauskrankenpflege erfüllt werden.
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