Autor*innen: Katharina Rädel-Ablass, Prof. Dr. Olaf Scupin | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 18 | Heft: 2 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.02.2015 | DOI: 10.3936/1287
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Abstract
Das Erfahrungswissen von Menschen zur überund Annahme von Pflege ist die Basis von sozialen Konstruktionen. Sie äußern sich in Form von Erwartungen und Wünschen für die persönliche Pflege in der Zukunft. Im vorliegenden Artikel wurde das Erfahrungswissen in konkreten Situationen der Pflegeüberbzw. -annahme von pflegenden Angehörigen und Pflegebedürftigen mittels 14 episodischer leitfadengestützter Interviews ermittelt und analysiert. In den Ergebnissen ist der Wunsch nach Selbstbestimmung und Selbstständigkeit auch im Falle von Pflegebedürftigkeit bei beiden Probandengruppen zentral. Ausgehend davon ist von einem Bedeutungsverlust der Familie für die physische Pflege von betagten pflegebedürftigen Angehörigen auszugehen. Gleichzeitig bleibt die Bedeutung der Familie für deren psychische Betreuung ungebrochen hoch. Daraus kann auf einen zukünftig steigenden Bedarf an entsprechenden Betreuungsund Hilfeangeboten, welche einem selbstbestimmten Lebensstil gerecht werden, geschlossen werden.
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