Autor*innen: André Hennig, Margret Müller | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 6 | Heft: 7 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.07.2003 | DOI: 10.3936/docid200729
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Abstract
Die bisherige Erarbeitung und anschließende Dokumentation von Leitlinien im Pflegebereich folgte einem deduktiven Entwicklungsprozess. Die Frage der Internalisierung, d. h. die Integration der außerhalb der eigenen Person befindlichen Leitlinien in den inneren subjektiven Kontext, wurde dabei nicht beantwortet. Maximen, Normen und Ansprüche können dadurch nicht den Klienten, Bewohner oder Patienten erreichen. Sie bleiben ein Kostenaufwand mit geringem Nutzen für den „Endverbraucher“. Die Idee und Methode der „Guideline-Moderation“ entgeht diesem Internalisierungsoder auch Transferproblem durch ein induktives Vorgehen. Diese Methode baut logisch, sowie chronologisch auf dem Ansatz der „Multiperspektivischen Fallarbeit1“ auf. Dabei werden die im Rahmen der Fallarbeit erworbenen und durch Pflegehandlungen verinnerlichten Werte, Normen oder Handlungsgrundlagen der Pflegepersonen identifiziert, verallgemeinert und dadurch auf zukünftige Pflegesituationen anwendbar. Vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit Leitlinien, wird dieser Artikel die Methode und den Prozess der „Guideline-Moderation“ erläutern
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