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Transferunterstützung inder Pflegeausbildung

Autor*innen: Lilli Mühlherr   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 6   |   Heft: 4   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.04.2003   |   DOI: 10.3936/docid200750


Abstract

In der vorliegenden Auseinandersetzung wird von der These ausgegangen, dass gelingende berufsbezogene Ausund Weiterbildungen mit anspruchsvollen Fragen der Transferleistung und -unterstützung konfrontiert sind. Vor allem in Grundausbildungen kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich Transferleistungen bei den Lernenden von alleine vollziehen. Deshalb kommt den Ausbildungspartner/innen Schule und Praxis eine bedeutsame, zum Teil eigenständige, zum Teil sich gegenseitig ergänzende Rolle zu. Heutige Pflegeausbildungen orientieren sich nicht mehr nur an biomedizinischen, sondern auch an sozial-geisteswissenschaftlichen Ansätzen. Das dürfte mit der Konsequenz einer zusätzlichen Transferleistung verbunden sein: Vor allem im Berufsfeld sind Lernende dadurch gleichzeitig mit beiden Ansätzen konfrontiert, deren Integration sie kaum sofort und nur mit gezielter Unterstützung vollziehen können. Diese Auseinandersetzung versteht sich explizit nicht als theoretische Diskussion, sondern als pragmatische Anregung. Dabei werden auch zwei Arbeitsmittel zur gezielten Transferunterstützung angeboten: Ein Raster zur Reflexion von Situationen im Berufsfeld und ein zweites zur vorbereitenden, integrativen Bearbeitung von Pflegethemen und -konzepten, mit dem Transferleistungen vorbereitend unterstützt werden können


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