Autor*innen: Eveline Lindenberg, Herbert Mayer, Eva-Maria Panfil, Georges C. M. Evers | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 6 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.03.2003 | DOI: 10.3936/docid200752
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Im Zuge der demographischen Entwicklung und der Einführung der Pflegeversicherung, muss sich die häusliche professionelle Pflege zunehmend mit der Versorgung älterer und chronisch kranker Menschen befassen. In Deutschland sind nur wenige Daten zur häuslichen Pflege und nur vereinzelt zu chronischen Wunden zu finden. In dieser Studie wurde mittels eines deskriptiv-explorativen Querschnittdesigns nach der Prävalenz von Dekubitus in ambulanten Pflegediensten Nordrhein-Westfalens gefragt. Einer randomisierten Stichprobe von 520 ambulanten Pflegediensten in Nordrhein- Westfalen, wurde im März 2000 ein standardisierter Fragebogen zugeschickt. Die 162 teilnehmenden Pflegedienste versorgten 12.316 Personen mit 472 Betroffenen. Das entspricht einer Prävalenz von 3,8%. Das durchschnittliche Alter der Menschen mit einem Dekubitus liegt bei 79,2 Jahren. Im wesentlichen sind die Frauen betroffen (65%), die durchschnittlich auch fast 7 Jahre älter sind als die Männer. Ein deutliches Problem ist die Dauer der Wunden mit durchschnittlich 7 Monaten. Das bedeutet für die Menschen viel Leid und volkswirtschaftlich großen Schaden. In der Untersuchung zeigte sich auch, dass 60 Prozent der Pflegenden nicht genau, und 13 Prozent gar nicht wussten, wie lange ein Dekubitus schon bestand
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.