Autor*innen: Marion Saum | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 5 | Heft: 9 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.09.2002 | DOI: 10.3936/docid200811
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Abstract
Dass die Themenkomplexe Pflege und Gewalt in engem Zusammenhang stehen, mag oberflächlich gesehen zunächst widersprüchlich erscheinen. Doch wer in der Pflegepraxis arbeitet, kann wohl kaum verneinen, nicht schon mit Gewalthandlungen irgendeiner Art, die im Weiteren genauer differenziert werden, konfrontiert gewesen zu sein. Dass dies keine rein subjektive Einschätzung ist, bestätigen Zahlen einer Befragung, auf die sich Arndt bezieht, wenn sie darstellt, dass 98 Prozent einer Gruppe von Altenpflegekräften von Misshandlungen in Pflegeeinrichtungen wussten (Arndt, 2001, S.63). Ein ebenso massives Ausmaß bestätigt eine Studie von Klie bzgl. Fixierungen in der Altenpflege, die eine Zahl von 380 000 freiheitsentziehender Maßnahmen bei HeimbewohnerInnen pro Tag benennt
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