Autor*innen: Petra Zöllner | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 5 | Heft: 6 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.06.2002 | DOI: 10.3936/docid200827
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Abstract
Im zu Ende gehenden 19. Jahrhunderts entstanden in vielen gesellschaftlichen Lebensbereichen Bewegungen gegen die damaligen vorherrschenden bürgerlichen Normen. In dieser Zeit des Aufbruchs entwickelten sich neben neuen Sichtweisen der menschlichen Psyche auch neue Stilrichtungen innerhalb der Kunst. Diese Stile waren geprägt vom individuellen Ausdruck der schaffenden Künstler. Nach SCHOTTENLOHER bereiteten Dadaismus und Surrealismus den Boden für einen anthropologischen erweiterten Kunstbegriff, der in der Folge Kunst, Kreativität und Leben gleichsetzte. „In den späten 60er und 70er Jahren finden durch die humanistische Psychologie Entwicklungen statt, die sich in der Erweiterung der Sinne, im unmittelbaren szenischen Ausdruck, im Einbeziehen des nicht-sprachlichen, emotionalen menschlichen Erlebnisraumes in der Betonung von Spontanität und Selbsterfahrung der modernen Kunst annähert.“1 In dieser Entwicklung liegt der Ursprung der Kunsttherapie und vieler anderer Therapieformen
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