Autor*innen: Andreas Fischbach | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 5 | Heft: 3 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.03.2002 | DOI: 10.3936/docid200842
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Abstract
Der Pflegeprozess ist trotz aller Versuche der Mystifizierung und Beschönigung leider kein wirksames Instrument professioneller Pflege. Um nicht missverstanden zu werden: kritisiert wird die Strukturund Anwendungslogik bzw. die Anwendungspraxis des Pflegeprozesses und nicht die berechtigte (z. T. auch normative) Forderung nach geplanter Pflege überhaupt! Darüber hinaus bedeutet eine Auseinandersetzung mit den Instrumenten, Methoden und Theorien der Pflege selbstverständlich1 immer auch einen Diskurs über die Substanz und Qualität der Pflege. Dieser Beitrag kritisiert daher nicht nur die Strukturund Anwendungslogik des Pflegeprozesses, sondern plädiert darüber hinaus für die Abschaffung des Pflegeprozesses in seiner derzeitigen Gestalt und Praxis. Zudem wird die Methodik des „Pflegekonsils” vorgestellt, das die logische und dringend notwendige realistische Planung von Pflegeaufgaben (Pflegemandaten) zum Gegenstand hat und sich als Modifikation des Pflegeprozesses bzw. als Alternative zum Pflegeprozess versteht
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