Autor*innen: Wolfgang Stefinger, Harald Stummer, Harald Meyer | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 14 | Heft: 7 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.07.2011 | DOI: 10.3936/1100
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Abstract
Der sich abzeichnende Mangel an ÄrztInnen und Pflegekräften stellt die Krankenhäuser in Deutschland vor große Herausforderungen. Viele MedizinerInnen und PflegerInnen wandern ins Ausland ab, auch weil sie dort bessere Arbeitsbedingungen erwarten. Unter anderem durch diese Entwicklung zeichnet sich hierzulande ein zunehmender Arbeitskräfte-Engpass in diesen Berufen ab. Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung gewinnen deswegen immer stärkere Bedeutung. Auch Ordenskrankenhäuser, die aufgrund des ausbleibenden Ordensnachwuchses verstärkt auf weltliche MitarbeiterInnen – insbesondere im Pflegebereich – angewiesen sind, müssen sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Ihnen eilt, vielleicht aufgrund ihrer (christlichen) Werteordnung, ein positives Image bei PatientInnen und als Arbeitgeber voraus. Der Einfluss der Unternehmenswerte auf das Commitment der Belegschaft ist ein vielfach untersuchtes Thema von Studien zum sog. „Unternehmenskultur-Management“. In Anbetracht der sich abzeichnenden Fachkräfte-Problematik dürfte es daher interessant sein, zu untersuchen, inwieweit die in anderen Unternehmen gefundenen Zusammenhänge auch bei Ordenskrankenhäusern wirksam sind. Die vorliegende explorative Studie liefert erste Informationen, welchen Einfluss die Werteorientierung im Ordenskrankenhaus auf die Bindung der MitarbeiterInnen an ihre Klinik hat.
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