Autor*innen: Dieter Lerner | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 14 | Heft: 11 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.11.2011 | DOI: 10.3936/1114
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Abstract
In diesem Beitrag wird der von Gabriele Borsi erarbeitete Ansatz zur theoretischen Grundlegung des Pflegemanagements vorgestellt. Borsi hat in den 1990er Jahren in unterschiedlichen Veröffentlichungen gesellschafts-, organisationsund managementtheoretische Überlegungen zusammengestellt, die ihrer Meinung nach potentielle Erklärungsund Gestaltungsrelevanz für eine noch zu entwickelnde Theorie des Pflegemanagements haben. Grundlegend in ihrem Ansatz ist die Anlehnung an ein systemtheoretisch-konstruktivistisches Organisationsund Managementverständnis, das konträr zu den traditionellenüberwiegend betriebswirtschaftlich ausgerichteten Verständnissen von Organisation und Management steht. Um diese systemtheoretisch-konstruktivistischen Grundlagen eines modernen Pflegemanagements exemplarisch zu konkretisieren, greift Borsi insbesondere auf Grundverständnisse, Methoden und konzeptionelle Ausformungen der St. Galler Managementschule zurück. Sie ergänzt diesen Bezug auf die St. Galler Managementschule durch einen politikorientierten Ansatz der Organisationstheorie und stellt somit als zentrale Leitlinie ihres Ansatzes mikropolitisches Handeln in sozialen Organisationen in den Mittelpunkt. Borsi hat damit den sich in den Organisationsund Managementwissenschaften vollziehenden Paradigmenwandel für den pflegemanagementtheoretischen Diskurs fruchtbar gemacht und einen Entwurf zu den paradigmatischen Grundlagen einer Theorie des Pflegemanagements vorgelegt.
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