Autor*innen: Susanne Spittel | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 14 | Heft: 12 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.12.2011 | DOI: 10.3936/1119
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Abstract
Das Ziel dieser Arbeit verfolgt Identitätswahrung von Menschen mit Demenz mittels lebensgeschichtlichen Arbeitens. Dieses eröffnet Möglichkeiten, über Lebenserfahrungen zu erzählen, um das Selbst zu stärken (vgl. Surr 2006) und eine Sozialisation zu fördern (vgl. Wills, Day 2008), wodurch letztendlich die Identität aufgearbeitet wird (vgl. Moore, Hollett 2003). Die narrative biografieorientierte Interviewmethodik fand Anwendung, um in offenen Gesprächen über Lebenserfahrungen zu sprechen, mit der Zielsetzung, eine Lebensgeschichte zu kreieren. Für Menschen mit Demenz ist es hilfreich, über persönliche Erfahrungen zu kommunizieren, um Erinnerungen hervorzurufen und zu stärken. Lebensgeschichtliches Arbeiten bietet dazu für Pflegepersonal eine Basis, Lebenserfahrungen aufzuzeigen, um der Person anstelle der demenziellen Erkrankung Beachtung zu schenken. In offenen Gesprächen erhaltene und in eine Lebensgeschichte eingebundene persönliche Erfahrungen wahren die Identität von Menschen mit Demenz. Diese Identität wird zusätzlich gestärkt, indem eine Basis für eine individuelle Pflege geschaffen wird.
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