Autor*innen: Torben Rupprecht | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 15 | Heft: 5 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.05.2012 | DOI: 10.3936/1151
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Abstract
In Deutschland ist ein zunehmender Pflegefachkräftemangel zu beobachten, der sich bedingt durch den demografischen Wandel weiter verstärken wird. Vor diesem Hintergrund wird die Rekrutierung von Gesundheitsund Krankenpfleger(inne)n auf dem externen Arbeitsmarkt für Krankenhäuser zunehmend wichtiger werden (Hoye, 2008). Um sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren zu können, müssen Krankenhäuser ihr Personalmarketing auf die Bedürfnisse der Gesundheitsund Krankenpfleger(innen) ausrichten. Aus der Bedürfnisorientierung einerseits und der Heterogenität der Bedürfnisse andererseits ergibt sich die Notwendigkeit einer differenzierten Marktbearbeitung mittels des Konzepts der Marktsegmentierung (Freter, 2008). Eine empirische Studie zur Segmentierung von Gesundheitsund Krankenpfleger(inne)n in deutschen Krankenhäusern anhand des Nutzens, den sie in einem neuen Arbeitsplatz suchen, wurde bisher nicht durchgeführt. An dieser Stelle setzt die vorliegende explorative Studie an, in der drei relativ homogene Gruppen von Gesundheitsund Krankenpfleger(inne)n – nämlich die Gruppe der Karriereorientierten, der Hedonisten und der Qualitätsorientierten – identifiziert werden konnten, die sich in ihren Anforderungen an einen Arbeitgeber deutlich unterscheiden. Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass es für Krankenhäuser notwendig ist, eine differenzierte Bearbeitung des externen Arbeitsmarktes von Gesundheitsund Krankenpfleger(inne)n zu betreiben, um sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren zu können.
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