Autor*innen: Anna Grundel, Katharina Liepe, Beate Blättner, Henny A. Grewe | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 15 | Heft: 7 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.07.2012 | DOI: 10.3936/1164
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Pflegebedürftigkeit wird mit einem erhöhten Gewaltrisiko assoziiert. Pflegekräfte aus der ambulanten Pflege oder der Pflegeberatung sind potentiell in der Lage, Gewalt zu erkennen und Interventionen einzuleiten. In diesem Artikel interessiert, welche Instrumente zur Einschätzung von Gewaltrisiko und Gewaltvorkommnissen für die Praxis geeignet sein könnten. Nach einer systematischen Recherche in den Datenbanken EMBASE (inkl. Medline), PsycINFO, CINAHL und der Cochrane Library sowie einer Handsuche wurden die Instrumente nach Verwendungsart eingeteilt sowie anhand der selbstdefinierten Kriterien Vollständigkeit, Kürze und Praxistauglichkeit bewertet. 20 Instrumente konnten identifiziert werden, darunter 5 Screeningund 11 Assessment-Instrumente sowie 4 für die Anwendung bei kognitiv Beeinträchtigten. Allgemeine Gütekriterien konnten nicht angewandt werden. Fünf der Instrumente erfüllen die Kriterien Vollständigkeit, Kürze und Praxistauglichkeit, darunter sind zwei deutschsprachige.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.