Autor*innen: Sylvia Z’Brun Schnyder, Dietmar Ausserhofer, Elfriede Fritz | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 15 | Heft: 7 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.07.2012 | DOI: 10.3936/1166
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Abstract
Biomedizinische Patientenergebnisse wie z. B. die krankheitsfreie Überlebenszeit reichen zur Bewertung eines patientenorientierten Behandlungserfolgs von onkologischen Erkrankungen nicht aus. Ebenso wichtig ist es für die Betroffenen die gewohnte Lebensqualität soweit als möglich zu erhalten. Ziel dieser systematischen Literaturübersicht war es, den aktuellen Forschungsstand bezüglich den Auswirkungen der Chemotherapie auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität onkologischer Patienten darzustellen. Wenn auch der Unterschied der gesundheitsbezogen Lebensqualität von Patienten mit und ohne Chemotherapie nicht signifikant ist, sind tiefe Werte im allgemeinen Gesundheitszustand festzustellen. Mit Ausnahme der emotionalen und kognitiven Funktion zeigen die Ergebnisse eine Verschlechterung in allen Dimensionen der Lebensqualität im Verlauf (nach zwei Wochen bis 24 Monaten) der chemotherapeutischen Behandlung, wobei Fatigue als am stärksten ausgeprägte Nebenwirkung beschrieben wird. Pflegefachpersonen nehmen in Bezug auf einen patientenorientierten Behandlungserfolg von Patienten mit Chemotherapie eine zentrale Rolle ein. Durch Patientenedukation zu möglichen Auswirkungen der Chemotherapie sowie bei der Unterstützung des Patienten beim Symptommanagement im interdisziplinären Team können sie zur Erhaltung bzw. Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität beitragen.
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