Autor*innen: Nadine Fleischer-Schlechtiger, Jörg Klewer, Andrea Hertwig | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 15 | Heft: 9 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.09.2012 | DOI: 10.3936/1174
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Abstract
Aufgrund des steigenden Wettbewerbs sollten sich ambulante Pflegedienste durch unverwechselbare Angebote von ihren Mitbewerbern abheben und ihre Marketingstrategien gezielt einsetzen. Da vorangehende Studien hier noch Defizite zeigten, sollten die Nutzung des telefonischen Erstkontaktes und der schriftlichen Informationsbroschüren zu Marketingzwecken durch ambulante Pflegeanbieter beurteilt werden. Im Sinne der Mystery Man-Technik wurden alle 97 ambulanten Pflegeanbieter in der Stadt Leipzig kontaktiert. Basierend auf einem konstruierten Fallbeispiel wurden der telefonische Erstkontakt und die schriftlichen Informationsbroschüren anhand von Checklisten bewertet. Es konnten 80 Pflegedienste in die Untersuchung einbezogen werden. Die ambulanten Pflegeeinrichtungen waren telefonisch erreichbar und die Gesprächsteilnehmer führten die Telefonate überwiegend freundlich. In der Mehrheit der Gespräche und in den schriftlichen Informationsbroschüren wurden die einrichtungsspezifischen Unterscheidungsmerkmale dem Kunden nicht umfassend präsentiert. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass der ambulante Pflegemarkt in der Stadt Leipzig zu einem Verkäufermarkt tendiert. Es zeigte sich, dass der telefonische Erstkontakt und die schriftlichen Informationsbroschüren nicht ausreichend zur Kundengewinnung genutzt und die Bedeutung von gezielten Marketingstrategien unterschätzt wurden.
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