Autor*innen: Anna Grundel, Katharina Liepe, Beate Blättner | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 17 | Heft: 11 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 01.11.2014 | DOI: 10.3936/1276
Hinweis: Der Download des Artikels (PDF-Format) ist sofort nach dem Kauf/Zahlung möglich.
Den Download können Sie in Ihrem Kundenkonto unter https://hpsmedia-verlag.de/my/orders/ vornehmen.
Abstract
Gewalt gegen ältere Menschen in der häuslichen Pflege führt zu Leid bei den Betroffenen und stellt einen Eingriff in deren grundlegende Rechte dar. Prävention und Intervention durch ambulante Pflegefachkräfte könnten positive Effekte für die Beteiligten haben. Es wurde der Frage nachgegangen, welche Faktoren das Handeln von Pflegefachkräften begünstigen und welche Barrieren darstellen. Handlungssicherheit, Kenntnisse über Gewalt sowie ein klarer Auftrag zum Schutz der Pflegebedürftigen sind begünstigende Faktoren für das Handeln. Hemmend wirken dagegen fehlende Sensibilität für die Problematik und fehlende Handlungsoptionen bzw. -legitimation. Auf institutioneller Ebene begünstigen standardisiertes Vorgehen sowie Instrumente für die Objektivierung und Dokumentation von Gewalt professionelles Handeln. Müssen externe Akteure hinzugezogen werden, weil die eigenen Interventionsmöglichkeiten nicht ausreichen, entstehen auf institutioneller Ebene Handlungsunsicherheiten, die stark hemmend wirken.
Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.