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Die Interrater-Reliabilität der Atemskala nach Bienstein zur Ermittlung des Pneumonierisikos. Eine empirische Untersuchung im geriatrischen Setting

Autor*innen: Mag. Günter Puchner, Ass.-Prof. Dr. Mag. Gerhard Müller, Mag. Alfred Schatz, Dr. Mag.a Eva Schulc   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 17   |   Heft: 12   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 01.12.2014   |   DOI: 10.3936/1281


Abstract

Die Nursing home acquired pneumonia ist die häufigste Ursache für Morbidität und Mortalität bei Pflegeheimbewohnern. Mit der Atemskala nach Bienstein können gefährdete Personen auf ihr Pneumonierisiko eingeschätzt werden. Da derzeit noch keine Erkenntnisse zur Interrater-Reliabilität der Skala vorliegen, hatte die vorliegende multizentrische Studie zum Ziel, den Übereinstimmungsgrad der Itemund Gesamtscores zwischen zwei unabhängigen Einschätzern zu ermitteln. Einundneunzig Bewohner von Langzeitpflegeeinrichtungen in Wien und Niederösterreich wurden im Jahr 2011 mit der Atemskala nach Bienstein von 28 Einschätzerpaare (n=56 Pflegepersonen) unabhängig voneinander eingeschätzt. Die Datenanalyse erfolgte mit Cohens Kappa, gewichteten Kappa, und Interklassenkorrelation mittels SPSS und MS Excel. Die (gewichteten) Kappa-Koeffizienten der Itemwerte schwankten zwischen keiner und beachtlicher Übereinstimmung. Prozentuelle Übereinstimmungen sind zufriedenstellend bis sehr zufriedenstellend (PÜ (%)=63, 3 - 95, 6), mit Ausnahme der Gesamtsumme (PÜ (%) 24, 1). Einen hohen Übereinstimmungsgrad (PÜ (%)=84, 3; ?=0, 614; p


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