Zum Inhalt springen

Die Todesursachenstatistik als Chance in der stationären Altenhilfe. Möglichkeiten, Nutzen und Grenzen einer heimbezogenen Erfassung von Todesursachen in stationären Pflegeeinrichtungen

Autor*innen: Prof. Dr. Peter Kostorz, Prof. Dr. Rüdiger Ostermann   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 18   |   Heft: 9   |   Seiten: 1 bis 1   |   Erscheinung: 11.09.2015   |   DOI: 10.3936/1310


Abstract

Die Todesursachenstatistik ist eine der bedeutendsten Gesundheitsstatistiken des Bundes und ermöglicht wichtige Erkenntnisse über den Gesundheitszustand der Bevölkerung. Grundlage sind die im Rahmen der Leichenschau ausgestellten Todesbescheinigungen, auf denen die Umstände, welche zum Tode geführt haben, kodiert beurkundet werden. Wäre es einer stationären Altenhilfeeinrichtung rechtlich möglich, diese Daten ihrer verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohnern zu nutzen, stünde der Leitung dieser Einrichtung ein Instrument zur Qualitätssicherung zur Verfügung: So könnten beispielsweise vermeidbare Todesursachen erkannt und ihnen mit Hilfe von gezielten Maßnahmen der Qualitätssicherung entgegengewirkt werden. Einer entsprechenden Nutzung der Todesursachenstatistik stehen derzeit allerdings noch erhebliche rechtliche Hindernisse entgegen; allen voran sind das die Bestimmungen zum Datenschutz, die in diesem Fall auch postmortal gelten. Im Rahmen des vorliegenden Beitrags werden das Nutzungspotential einer heimbezogenen Todesursachenstatistik dargestellt und die rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen einer solchen Statistik diskutiert und bewertet. Erratum: Gegenüber der Print-Version überarbeiteter Artikel.


Dieser Artikel ist mit einem Online-Abonnement via CareLit Complete sowie über die Rechercheoberfläche der Fachzeitschrift zugänglich.


EINRICHTUNG STATISTIK GESETZ DATENSCHUTZ TOD RECHT EINWILLIGUNG TODESURSACHEN GESUNDHEITSAMT
18,64 € 18,64 €
19,95 €

Allgemeine Geschäftsbedingungen
30-Tage-Geld-zurück-Garantie
Versand: 2-3 Geschäftstage