Autor*innen: Marika Bana, Prof. Dr. Lorenz Imhof | Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen | Jahrgang: 19 | Heft: 1 | Seiten: 1 bis 1 | Erscheinung: 27.01.2016 | DOI: 10.3936/1329
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Abstract
Problem: Menschen nach einer allogenen hematopoetischen Stammzelltransplantation (HSCT) erleben zu Hause vielfältige Herausforderungen, welche sie selbständig meistern müssen. Fragestellung: Wie wirken sich die Folgen einer allogenen HSCT im Alltag aus und mit welchen Strategien meistern Patienten diese? Methode: In Anlehnung an die Grounded Theory wurden acht Interviews mit Patienten und Angehörigen von einem Schweizer Universitätsspital analysiert und ein vorläufiges Modell entwickelt. Ergebnisse: Eine allogene HSCT führt zu einem veränderten Körper und ausgeprägt verminderten Energiereserven. Patienten entwickeln tragende Überzeugungen, welche helfen die Situation zu akzeptieren und sich auf Positives zu fokussieren. Der Familienalltag muss Zuhause umfassend angepasst werden. Diskussion: Ein familienzentrierter Pflegeansatz könnte Patienten und ihre unterstützenden Angehörigen umfassender auf die Zeit nach der Entlassung vorbereiten.
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